Software-Change-Management-angehen

9 Strategien für erfolgreiches „Software Change Management“

Kennen Sie das? Ständig ändern sich die Anfragen Ihrer Kunden. Es gibt immer mehr Sonderwünsche, Spezialaufträge oder Forderungen nach anderen Technologien, Materialien, Ausprägungen, etc ….

Dazu kommen die Einflüsse und Veränderungen von außen, die auf das Unternehmen einwirken. Zunehmender Wettbewerb, Inflation, Globalisierung und und und …

Wie sollen Ihr Prozess und Ihre Software das alles bewältigen? Vor allem mit positiven Margen….

Dem „Change“ entgegentreten! Jetzt! Denn Stillstand ist Rückschritt!

Alles klar! Veränderungen müssen also fortlaufend auch ins Unternehmen einfließen. Und das am besten vorausschauend und geplant – oder auch gemanagt – in Form eines Change Managements idealerweise mit digitaler Unterstützung durch eine flexible ERP-Branchensoftware.

Aber wie soll man diese Herausforderung angehen? Wo fängt man an und vor allem: wie überzeugt man die anderen?

Wenn Ihnen selber klar ist, dass Sie etwas an Ihren Betriebsprozessen verändern müssen, gilt es, auch Ihr Umfeld, Ihre Partner und Mitarbeiter zu überzeugen. Ihnen die Ängste zu nehmen und den positiven Veränderungs-Flow zu übermitteln. Denn nur, wenn alle an einem, Strang ziehen und von den positiven Effekten des Veränderungsprozesses überzeugt sind, wird die notwendige Transformation zum Erfolg.

Die folgenden 9 Strategien können Ihnen dabei helfen:

1. Kommunikation und positive Ansprache

Ein positives Wording ist essentiell. Der positive Flow der Veränderungen muss ausgerollt und an das Team weitergeben werden. Jeder sollte verstehen, worum es geht und die Notwendigkeit der Veränderungen als ausschlaggebend für die Zukunft des Unternehmens begreifen. Aufrichtige, klare Worte, die motivieren, nachvollziehbar und wertschätzend sind, anstatt negative Szenarien, Anglizismen oder Business Fachjargon sind hierbei gefragt. 

2. Klare Vision, Ziele und Teiletappen definieren

Eine klare Vision für die Zukunft des Unternehmens zu kommunizieren ist entscheidend. Mitarbeiter müssen verstehen, warum Veränderungen notwendig sind und wie sie dazu beitragen können. Es muss Sicherheit kommuniziert werden, die Angst vor den Veränderungen muss genommen werden. Realistisch, nachvollziehbare, erreichbare Ziele und auch Teiletappen sollten definieren werden.

3. Einen eindeutigen Fokus und Prioritäten setzen

DAS Projekt ist wichtig! Das läuft nicht irgendwo nebenher, sondern wird stringent verfolgt. Es interessiert alle Bereiche und Ebenen. Auch die Chefetage ist involviert und zeigt Präsens, denn der Change geht alle an.

4. Teamwork: Einbindung aller Mitarbeiter

Alle Mitarbeiter sollten frühzeitig in den Veränderungsprozess einbezogen werden. Ihre Ideen und Meinungen sollten gehört und berücksichtigt werden, um ihr Engagement und ihre Motivation zu fördern. Das Teamverständnis sollte gestärkt und ein WIR-Gefühl vermittelt werden. 

5. Verantwortung verteilen

Verantwortliche Personen oder Projekt-Teams für den Change Prozess oder Teams für einzelne Teilbereiche sollten benannt werden. Dabei können Personen aus allen Gewerken und Bereichen, aus unterschiedlichsten Positionen involviert werden. Dies verstärkt den Fokus und stellt sicher, dass das Projekt nicht untergeht.

6. Agiles Vorgehen

Ein agiles Vorgehen ermöglicht es, immer wieder auch flexibel auf Veränderungen zu reagieren und iterative Verbesserungen vorzunehmen, anstatt starre Pläne zu verfolgen.

7. Status und Erfolge regelmäßig kommunizieren

Auch kleine Erfolge oder Teil-Erfolge sollten kommuniziert werden. Das stärkt das Gefühl der Sicherheit. Regelmäßiger Statusmeetings, Jour Fixes oder auch große Meetings sollten in regelmäßigem Turnus angesetzt werden.

Hier sollte anschaulich kommuniziert werden, Zahlen und Fakten, die jeder nachvollziehen kann.

8. Schulung und Entwicklung

Angesichts technologischer Veränderungen ist es wichtig, Mitarbeiter kontinuierlich zu schulen und weiterzuentwickeln, damit sie mit den neuen Anforderungen Schritt halten können. Regelmäßige Schulungen stärken das Vertrauen der Mitarbeiter und bestärken die Gewissheit, ein wichtiger Teil der Veränderungen zu sein.

9. Umweltfreundliche Praktiken

Umwelt und Klimaschutz geht uns alle an und ist ein Thema, das absolut im Fokus steht und stehen wird. Durch die Implementierung umweltfreundlicher Praktiken können Unternehmen nicht nur den Anforderungen der Kunden gerecht werden, sondern auch Kosten senken und ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen.

Fazit: Den Flow der Veränderungen mitnehmen – denn ohne „Change“ geht es nicht!

Digital unterstütztes Change Management ist heute unerlässlich, um sich den wandelnden Herausforderungen anzupassen und erfolgreich zu bleiben. Indem Unternehmen eine klare Vision kommunizieren, ihre Mitarbeiter einbinden, auf Schulung und Entwicklung setzen, agil vorgehen und umweltfreundliche Praktiken implementieren, können sie den Wandel erfolgreich bewältigen und sich für die Zukunft positionieren. Letztendlich ist Change Management ein kontinuierlicher Prozess – eine Chance, die es Unternehmen ermöglicht, sich anzupassen, zu wachsen und erfolgreich zu sein. Diesen sollte man besser rechtzeitig und sensibel im Unternehmen platzieren, als kurz vor knapp mit der Holzhammermethode.

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